Entenbraten aus dem Ofen - mit einem Bräter geht das!

Entenbraten aus dem Ofen - mit einem Bräter geht das!

Ente zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten Gerichten zu Weihnachten. Sie zeichnet sich vor allem durch einen intensiveren Geschmack als Huhn, bei gleichzeitig weniger Fett als Gans aus. Ein Entenbraten aus dem Ofen ist besonders für nicht ganz so große Haushalte eine optimale Alternative zum Gänsebraten. Denn die Ente wiegt meist weniger als drei Kilogramm. Durch ihren hohen Anteil an Sehnen und Knochen reicht die Ente, abhängig vom Gewicht, für ungefähr bis zu vier Personen.

Peking- oder Flugente?

Barbarie EntenbrustIn den Märkten findet man meist Flugenten, welche auch Barbarie-Ente genannt werden, und Peking-Enten in Angebot. Mit Letztgenannten ist aber keine asiatische Zubereitung gemeint, sondern die Rasse, denn diese ist die in Deutschland am gängigsten verfügbare Entenrassen. Die Barbarie- Enten sind besonders gut für knusprigen Braten geeignet, da diese Rasse besonders wenig Fett enthält. Daneben gibt es noch die Mulard-Ente, die eine Kreuzung von den beiden Entenrassen ist.

Eine artgerechte Tierhaltung beachten

Beim Kauf der Ente sollte man immer auf eine artgerechte Tierhaltung achten. Hier empfiehlt sich, Enten aus Bio-Haltung und Tiere aus Freilandhaltung zu favorisieren. Im besten Fall kauft man sich seine Ente direkt vom Bauern. Wenn auf der Verpackung „aus bäuerlicher Aufzucht“ steht, sind damit meist Tiere aus Bodenhaltung gemeint. Wer sich unsicher ist, kann auf Wochenmärkten oder in Fleischereien nachfragen, woher genau das Tier stammt.

Frische Ente erkennen und richtig lagern

FleischereifachgeschäftDie männlichen Enten sind größer als die weiblichen und auch geschmacklich nicht identisch. Die weiblichen Enten sind meist zarter aber auch saftiger, männliche Enten haben einen würzigeren Geschmack. Eine helle und straffe Haut sind Anzeichen für die Frische. Darüber hinaus sollte die Ente keine Risse oder gar Flecken aufweisen. Zudem sollte das Fleisch einen angenehmen Geruch verbreiten. Im Kühlschrank lässt sich das Fleisch circa zwei bis drei Tage frisch aufbewahren. Eine tiefgekühlte Ente sollte vor der Zubereitung zunächst für 24 Stunden im Kühlschrank aufgetaut werden.

Jeder möchte eine saftige und zugleich knusprige Ente am Weihnachtstisch haben. Im Internet findet man zahlreiche Rezepte. Viele Familien haben auch Familienrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Doch ohne gutes Fleisch wird auch das beste Rezept misslingen. Umso wichtiger ist es, beim Kauf auf eine gute Qualität zu achten, diese darf auch etwas kosten, denn Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr.

So gelingt der Entenbraten

Wer einen Entenbraten braten möchte, sollte die Ente zunächst gründlich reinigen, sowohl innen als auch außen. Um die Federkiele zu entfernen, eignet sich eine Pinzette am besten. Das sichtbare Fett wird herausgeschnitten. Oft werden die Innereien in einen separaten Beutel mitverkauft und können für die Bratensoße genutzt und verarbeitet werden.

Je nach den persönlichen Vorstellungen kann die Ente gefüllt werden. Besonders beliebt sind hier Apfel- und Zwiebelstücke oder Kräuter. Danach wird die Ente mit Küchengarn zusammengebunden. Abhängig von der Größe muss der Braten dann für ein bis zwei Stunden in den Ofen, im besten Fall auf einen Rost, unter welchem eine mit Wasser gefüllte Pfanne gart. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Braten am Ende schön knusprig ist.

Die Entenbrust und Keulen separat zubereiten

EntenkeuleDie perfekte Garzeit von Entenbrust und Keule unterscheidet sich, daher empfehlen viele Köche, die Ente in Stücken zuzubereiten. Dazu zerlegt man die Ente oder kauft im Handel die Brust und die Keulen separat. Die Keulen lassen sich, wie die Ente selbst, einfach im Backofen garen. Die optimale Garzeit gestaltet sich hier ebenfalls je nach Größe unterschiedlich, weitere Informationen findet ihr in diesem Bräter Test.

Die Entenbrust lässt sich besonders schnell zubereiten. Dabei ist wichtig, dass die Haut zuvor mit einem möglichst scharfen Messer rautenförmig eingeschnitten wird. Dabei muss man unbedingt darauf achten, dass man nur in die Haut – und nicht in das Fleisch selbst – schneidet. Die Brust wird nun in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett zuerst auf der Hautseite, danach auf der Fleischseite wenige Minuten angebraten und anschließend bei 180 Grad im Ofen für 15 Minuten gegart. Vor dem Aufschneiden muss der Entenbraten ruhen. Idealerweise ist das Fleisch beim Aufschneiden noch leicht rosa und schön saftig.

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