Gurken selber einlegen im Steintopf

Gurken selber einlegen im Steintopf

Das Einlegen von Lebensmitteln in Steintöpfen hat eine jahrhundertelange Tradition. Eines der am häufigsten eingelegten Gemüsesorten ist die Gurke. Doch das Einlegen von Gurken ist keinesfalls veraltet. Viele Haushalte schwören immer noch auf den Geschmack von selbsteingelegten Gurken. Doch damit das Selbsteinlegen einwandfrei funktioniert und die Gurken am Ende genießbar sind, benötigt es einiges an Wissen.

 

Gründe, zum Einlegen einen Steintopf zu verwenden:

Senfgurken-Fanatiker schwören oft auf ihre Steintöpfe und begründen dies nicht selten mit der Aussage, dass die Gurken aus dem Steintopf einfach geschmacklich perfekt sind und aus keinem anderen Gefäß so gut schmecken. Doch welche Vorteile kann man einem Steintopf denn nun wirklich zuschreiben?

Da der Steintopf aus natürlichem Material besteht, kann versichert werden, dass die Gurken und die sie umgebene Flüssigkeit keinesfalls nach dem Einleggefäss schmecken werden. Oftmals nehmen die Lebensmittel nämlich die Aromen des Behältnisses auf, wodurch beispielsweise Gurken aus einem Plastikbehältnis ungeniessbar wären.

Nicht selten kommt es vor, dass die Steintöpfe zum Erbstück werden. Denn wie der Name schon sagt, besteht der Topf aus Stein. Das macht ihn zu einem der wohl am längsten haltenden Küchengeräte überhaupt und garantiert Einleg-Fans jahrelange Freunde an ihrem Steintopf. Das Einlegen von Gurken geschieht meist in großen Mengen, da sie einmal eingelegt nicht mehr schlecht werden können. Dementsprechend benötigt man ein Behältnis, welches ein gewisses Fassungsvermögen mit sich bringt. Auch da, hat der Steintopf den Vorteil, dass sie meist ein mindest Fassungsvermögen von 20 Litern haben und somit genügend Einzulegendes fassen können.

Steintopf grau

Pflege eines Steintopfes:

Auch ein Steintopf benötigt Pflege in Form einer richtigen Reinigung. Hierzu verwendet man am besten einige Liter heißes Wasser, in welchen man ein paar Löffel Backpulver auflöst. Diese Mischung wird in den Topf gegeben und so einige Zeit stehen gelassen. Sobald das Wasser eine angemessene Temperatur hat, um ihn von innen gründlich zu reinigen, bürstet man ihn gründlich aus. Um sicher zu gehen, dass keine Rückstände im Topf verbleiben, spült man am Ende mit einigen Litern lauwarmen Wasser alles nochmal gründlich aus.

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Welche Gurken kann man zum Einlegen verwenden?

Im Herbst reifen die meisten Gurkensorte, was ihn zur besten Jahreszeit macht, um Gurken für die kalte Winterzeit einzulegen. In den meisten Rezepten für Einlegegurken findet man in der Zutatenliste ausdrücklich geschrieben, das hierfür kleine Einlegegurken benötigt werden. Und das aus gutem Grund. Einlegegurken sind die klassische und traditionelle Sorte. Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch andere Gurken zum Einlegen geeignet sind. Auch die herkömmliche Salatgurke kann verwendet werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die Frucht möglichst lange an der Pflanze gelassen werden soll und nicht wie für einen Salat, möglichst früh geerntet wird, wenn sie noch knackig ist. Wenn sie dick sind und eine gelbliche Färbung annehmen, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Gurken zu ernten. In diesem Zustand lassen sie sich so besonders gut einlegen und bekommen einen Geschmack der sich kaum von dem der richtigen Einlegegurken unterscheidet.

Gemüse richtig waschen

Wie bereitet man die Gurken vor?

Eine bewährte Methode ist es, die Gurken mindestens 24 Stunden bis maximal 30 Stunden in einem Eimer mit kaltem Wasser einzulegen. Kurz bevor die Gurken dem Wasser entnommen werden, säubert man sie noch einmal gründlich mit einer Bürste. Zuletzt werden noch die Stiele der Gurken angeschnitten und bei größeren Früchten besteht die Möglichkeit, diese nach belieben zu teilen und in eine gewünschte Größe zu schneiden. Eine seltene aber ebenfalls mögliche Art der Aufbereitung von Gurken ist es, die Schale der Gurken zu entfernen. Dies wird meistens beim Einlegen von Salatgurken getan, da diese eine deutlich dickere Schale haben, als Einlegegurken. Schneidet man diese in Stücke und findet im inneren verhältnismäßig harte Kerne, die ungenießbar sein könnten, kann man auch diese bedenkenlos entfernen. Am Ende sollte hierbei nur noch das rohe, in Stücke geschnittene Fruchtfleisch zur Weiterverarbeitung übrig bleiben. Diese Stücke kann man dann entweder im ganzen in die Essiglösung geben, oder aber mittels eines Gemüsehobels in feine Scheiben schneiden und in dieser Form Einlegen, in unserem Gemüsehobel Test finden sie verschiedene Berichte.

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Gurken schneiden

Woher kommt der Geschmack?

Wie sicherlich den meisten beim Kauf von Einlegegurken im Supermarkt schon aufgefallen ist, befinden sich am Grund der Gläser immer eine große Menge an Senfkörnern. Diese kleinen Körner sind nämlich der Hauptgeschmacksgeber der Gurken und deshalb unbedingt beim Einlegen zu verwenden. Um aber zu verhindern, dass die Gurken eintönig schmecken, werden noch weitere Kräuter und Gewürze hinzugegeben, welche geschmacklich zu dem Senfaroma passen. Experimentiert kann hierbei natürlich mit jeglichen Geschmacksaromen werden. Am häufigsten wird jedoch die Zugabe von Geschnittenen Zwiebeln und Knoblauch, Dill, Chili und Pfefferkörnern empfohlen. All diese Zutaten werden am Ende in eine Essigbrühe gegeben, welche mir reichlich Salz angerichtet wird.

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