Wie kann man Brot frisch und knusprig halten?

Wie kann man Brot frisch und knusprig halten?

Eine Scheibe frisches Brot – innen schön weich, außen eine knusprige Kruste – ist ein wahrer Genuss! Leider ist dieser aber oft nur von kurzer Dauer. Häufig ist das Brot schon am zweiten Tag innen trocken oder die Kruste lasch. Um das zu verhindern, gibt es hier Tipps und Tricks zur richtigen Lagerung von Brot.

 

Jede Brotsorte ist anders

 

Nicht jedes Brot eignet sich zur längeren Aufbewahrung. Wenn man also sicher weiß, dass Gebäck nicht innerhalb von einem Tag aufzubrauchen, lohnt es sich auf die Brotsorte zu achten. Weizenmischbrote halten sich beispielsweise nur drei bis fünf Tage frisch, während Roggenmischbrote auch nach fünf bis sieben Tagen noch gut schmecken.

 

Die Gewinnersorte in Sachen Haltbarkeit ist jedoch Vollkorn. Bis zu neun Tage kann man Vollkornbrote aufbewahren! Zudem enthalten diese Brote viele Mineral- und Ballaststoffe und halten länger satt, als beispielsweise reine Weizenbrote. Auf dieser Seite haben wir den besten Brotkasten ermitteln können.

 

Nur nicht zu kalt lagern

 

Grundsätzlich sollte bei der richtigen Lagerung von Brot und Brötchen darauf geachtet werden, dass es nicht zu kalt aufgehoben wird. Auf keinen Fall also den Kühlschrank zur Brotaufbewahrung benutzen! Denn bei niedrigen Temperaturen verliert das Gebäck durch Feuchtigkeitsentzug schnell an Geschmack und wird altbacken. Am besten sollten die Backwaren deshalb bei Raumtemperatur gelagert werden.

 

Ausnahme gilt hier beim Einfrieren von Brot. Das bietet sich nämlich – im Gegensatz zur Kühlschrankaufbewahrung – dennoch an. In einem verschlossenen Tiefkühlbeutel kann Brot bis zu drei Monate ohne Probleme gelagert werden. Ganze Brotlaibe sollten aber früh genug zum auftauen rausgelegt werden, denn bis das Brot essbar ist, kann es bis zu fünf Stunden dauern. Deshalb am besten den Laib über Nacht auftauen lassen. Ist das Brot in Scheiben eingefroren, lässt es sich einfach in der Mikrowelle oder dem Toaster auftauen. Brötchen können im Ofen noch einmal „aufgebacken“ werden.

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Brotkasten mit Vollkornbrot

Spezielle Brotkästen zur Aufbewahrung

 

Um die knusprige Kruste auch am zweiten oder dritten Tag noch genießen zu können, müssen Brot oder Brötchen „atmen“ können. Meist sind die Brote aus dem Supermarkt oder vom Bäcker in Plastiktütchen bzw. Papiertüten verpackt. Dort können sie natürlich ohne Probleme auch ein paar Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden, aber es gilt zu bedenken, dass bei solchen Verpackungen die Luft nicht wirklich zirkulieren kann und besonders Brötchen sehr schnell weich werden.

 

Besser ist es deshalb das Brot in speziellen Brotkästen oder Brottöpfen aufzubewahren. Diese Behältnisse sind in der Regel aus Holz, Stein oder Keramik und können überschüssige Feuchtigkeit aufnehmen und geben sie dann – wenn nötig – wieder an das Brot zurück. Zudem kann es aufgrund der mangelnden Luftzufuhr nicht so schnell zu Schimmelbildung kommen. Stellen Sie das Brot zudem immer mit der Schnittkante nach unten in ihren Brotkasten – so wird verhindert, dass die Krume (das Innere des Brotes) nach dem Anschneiden austrocknet und hart wird.

 

Der richtige Ort zur Brotaufbewahrung

 

Zudem gilt es auch den Standort des Brotkastens zu beachten. Am besten steht das Aufbewahrungsgefäß soweit vom Herd weg wie möglich. Denn sonst ist das Brot ständig von Temperaturschwankungen betroffen und es kann zur Wasserdampfbildung kommen, weshalb das Brot zu schimmeln beginnen kann. Auch ein Platz am Fenster ist nicht ideal. Durch den dort herrschenden Luftzug kann das Gebäck deutlich schneller austrocknen und hart werden.

 

Vorsicht bei Schimmelbildung!

 

Wichtig bei diesen Behältnissen ist, dass sie regelmäßig gereinigt werden müssen! Denn viele, alte Brotkrümel erhöhen das Schimmelrisiko. Am besten eignet sich zur Reinigung normaler Essig. Einfach den Kasten damit alle ein bis zwei Wochen auswischen und mit einem Papiertuch abtrocknen.

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Hat das Brot trotz allem zu schimmeln angefangen, sollte vorsichtshalber der Ganze Laib entsorgt werden. Denn die unsichtbaren Sporen können sich schon überall verteilt haben und im schlimmsten Fall auch andere Lebensmittel befallen.

Auch altes Brot kann weiterverarbeitet werden

 

Sollte man trotzdem einmal altes Brot zu Hause haben, muss dieses nicht gleich weggeschmissen werden. Denn auch das kann noch verwendet werden. Beispielsweise kann man daraus knusprige Croutons machen, die sich als Suppen-Topping oder Salat-Einlage eignen. Außerdem kann altes Brot zu Semmelbröseln für Schnitzelpanade oder ähnlichem verarbeitet werden.

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